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Was ist ein Boilie?

Bei einem Boilie handelt es sich um einen Köder, der gezielt zum Karpfenangeln erfunden wurde. Dadurch wird die Konsistenz von zäh bis hart. Aufgrund der Konsistenz lösen sich die Boilies unter Wasser so gut wie gar nicht auf und können daher nur von Karpfen und einigen wenigen anderen Fischen gegessen werden. Sobald der Boilie im Wasser ist werden die Aromen, die der Boilie beinhaltet, freigesetzt und fungieren als Lockstoffe. Durch die verschiedenen Größen und Geschmacksrichtungen ist der Köder mittlerweile nicht ausschließlich zum Karpfenangeln geeignet, sondern eignet sich auch in den richtigen Varianten für ein gezieltes Angeln nach Schleien, Döbel, Barben und kapitale Karauschen oder Brassen. Mittlerweile wird auch immer mehr mit Angel Berger Partikelköder aus zum Beispiel Hartmais, Hanf oder Erdnüssen gefischt. Die richtig großen Fische werden eher selten auf Partikelköder gefangen, daher bleibt der Hauptköder immer noch der Boilie. Eine Ausnahme bildet der Partikelköder mit Tigernuss. Sobald sich die Fische an diese Nahrung Gewöhnt haben fängt man mit diesem in vielen Gewässern eine Menge.

Erfindung des Boilies

Ende der 1960er entwickelte der Engländer Fred Wilton diesen speziellen Karpfenköder. Er entwickelte diesen Köder nach der HNV-Theorie. Diese bedeutet: High Nutrient Value, also hoher Nährwert. Er mischte als einer der ersten Engländer seine Teigmischungen mit Eiern an und kochte diese anschließend. Er glaubte daran, dass die Karpfen den hohen Nährwert schmecken. Er wusste aus einem Zeitungsartikel, dass das Kaninchen können, und dachte sich daraufhin, dass das auch mit Karpfen funktionieren könnte. Die Boilies sind meistens rund und werden gekocht oder Dampf gegart. Daher stammt auch der Name vom englischen Wort „to boil“ ab, welches „kochen“ bedeutet. Der Erfinder des Boilies war höchstwahrscheinlich der Karpfenangler James A. Gibbinson. Dieser veröffentliche 1968 in seinem Buch „Carp“ diesen Satz: „Wenn Kleinfische am Krustenköder herumspielen, verwende ich auch Teigbälle, d.h. Kugeln von Paste, die ich ein paar Sekunden lang in kochendes Wasser tauche. Durch das Überbrühen bekommen sie eine Art Gummihaut.“ Er nannte seine Köder „Teigbälle“. Fred Wilton griff also diese Idee auf und ergänzte das Rezept um Eier und proteinhaltige Zutaten.

Beginn der Herstellung für den Verkauf

Anfang der 80er Jahre war das Angeln mit selbstgemachten Boilies so erfolgreich, dass nun auch die kommerzielle Produktion dieser begehrten Angelköder begann. Davor war das Angeln mit Boilies nicht für jedermann zugänglich, da die Rezepte sehr streng geheim gehalten wurden. Mit dem Beginn der Produktionen änderte sich das schlagartig und der begehrte Karpfenköder wurde immer zugänglicher. Noch heute ist der Boilie mit allen seinen Farb- und Geruchsvarianten der beliebteste Köder beim Karpfenangeln. Ungeöffnet halten sich die Boilies Monate lang. Sie müssen nur dunkel und trocken gelagert werden. In vielen Gewässern wurde der Boilie schon so oft verwendet, sodass er zur Hauptnahrung für viele Karpfen wurde. Leider hat das auch alles eine negative Seite. an manchen Gewässern herrscht teilweise schon ein Boilie Verbot, da dort zu viele Köder reingeworfen wurden und dort nun am Gewässergrund vergammeln.

Zutaten der Angel Berger Boilies

Ein Boilie besteht wesentlich aus verschiedenen pflanzlichen und tierischen Mehlen. Es ist ein proteinreicher Angelköder aus einer Teigbasis. Hinzu kommen Eier, mit denen die Masse gebunden wird. Es werden noch diverse Farbstoffe und Aromen zugesetzt, aber auch Vitamine, Fette und Mineralstoffe. Die hochwertigen Proteinmischungen machen den Unterschied. Durch diese wertvolle Energie wachsen die Karpfen viel schneller als früher und werden auch immer größer. Die Rezeptur der Angel Berger Boilies geht aus Jahrzehnte langer Erfahrung hervor. Die Köder werden in allen Gewässern problemlos von Karpfen, Schleie, Brassen oder Barben gefressen. Der Geschmack der Boilies ist sehr ausschlaggebend für den Angelerfolg. Karpfen suchen mit ihrem Riechorgan nach Nahrung und eher weniger mit den Augen. Boilies mit den Geschmacksrichtungen Muschel, Monstercrab und Frucht sind daher sehr effektive und beliebte Köder. Diese können günstig im Angel Berger Shop gekauft werden.

Verschiedene Sorten

Die Angel Berger Boilies gibt es in verschiedenen Größen, Farben und mit unterschiedlichen Geruchsstoffen zu kaufen. Die beliebten Angel Berger Magic Baits Mini Boilies haben einen Durchmesser von 10 mm. Mit einem Durchmesser von 18 mm gibt es die Variante Angel Berger Magic Baits Boilies. Und es gibt die Variante Angel Berger Session Set Boilies Pop Ups Dip mit einem Durchmesser von 18 mm und 16 mm Pop Ups. Die verschiedenen Varianten gibt es in den Sorten Mais, Tutti Frutti, Scopex, Muschel, Monster Crab und Vanille. Die Boilies bestehen alle aus natürlichen Zutaten. Durch die verschiedenen Größen gibt es genug Varianten um den Beifang stark zu reduzieren. Im Allgemeinen werden Boilies unterteilt in Boilies mit hohem Proteinanteil und Boilies mit maximalem Kohlehydratgehalt. Zusätzlich unterscheidet man die verschiedenen Köder in schwimmende (Pop Up Boilie) und nicht schwimmende Boilies.

Pop Up Boilies

Die Grundidee hinter den Pop Up Ködern ist die Auffälligkeit. Sie sollen Karpfen besonders schnell anlocken. Neben den farblichen Aspekten spielt auch die Tatsache, dass der Pop Up über dem Meeresgrund schwebt und auch der Geruch und Geschmack eine große Rolle. Die meisten Pop Up Boilies sind mit vielen Geschmacks- und Farbaromen versetzt. Durch einen Pop Up kann man sich den Gewässern besser anpassen. Wenn ein Gewässerboden sehr matschig oder bewachsen ist, kann man mit dem Angelköder über den Dingen schweben, sodass der Karpfen den Köder finden und auch erreichen kann.

Mit Boilies angeln

Einen Boilie kann man nicht auf einen Haken schieben, da er dann zerbröseln würde. Man verwendet deswegen für die Anköderung eine Haarmontage. Der Boilie wird mit einer Boilie-Nadel auf eine Schnur aufgezogen. Diese Schnur ist mit dem Haken verbunden. Man nennt dies das Haarvorfach. Am Ende wird der Köder mit einem Boilie-Stopper befestigt. Der Karpfen wird somit den Boilie mit dem Haken einsaugen, aber diesen nicht bemerken. Der Fisch bemerkt den Haken erst wenn er ihn schon tief im Maul hat. Während er versucht wegzuschwimmen hakt er sich durch die Haarmontage selbst tief in der Lippe fest. Diese Methode verhindert zudem ein Verschlucken des Hakens. Man nennt es die Selbsthakmethode. Diese Methode ist eine gängige Methode beim Karpfenangeln und wird auch gerne mit Partikelköder angewandt.

Bei den Pop Up Boilies kommen jedoch immer häufiger Karpfenrigs ohne das „Haar“ zum Einsatz. Meistens werden die schwimmenden Köder mit einem D-Rig angeboten. Das bedeutet, dass der Köder an einen Ring montiert werden muss. Dafür gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Es gibt zum Beispiel die Gummimethode. Ein kleines Gummiband wird mit dem Ring verbunden. Man benötigt dafür eine Nadel (Angel Berger Inox Boilie Needle), ein Gummiband und den Angel Berger Boiliebohrer. Zuerst wird mit Hilfe der Nadel das Band durch den Ring gefädelt. Durch Einschlaufen wird das Gummiband fixiert. Der Pop Up kann schon mal mit dem Boiliebohrer vorgebohrt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass die Bohrung nicht zu eng wird. Danach wird mit der Boilienadel der Boilie auf das Gummiband gezogen. Das Band muss auf Spannung gehalten werden und ein Boiliestopper wird in die Schlaufe gebastelt. Eine andere Methode wäre das Aufziehen und Anknoten. Dabei wird ein Boilie auf ein Stück Vorfachmaterial oder Schnur gezogen. Der Pop Up wird nun mit einem Stopper gesichert. Nun werden die zwei Schnurenden, die aus dem Pop Up hängen, an den Rig Ring gebunden. Zum Schluss wird noch alles festgezogen bis der Pop Up Boilie nah am Ring sitzt und die überschüssigen Schnüre abgeschnitten. Es gibt auch eine Variante ohne das Bohren. Bei dieser Methode benötigt man Zahnseide. Zuerst wird mit der Zahnseide eine Schlaufe gebunden. Diese wird um den Pop Up Boilie gelegt. Dann zieht man an beiden Enden, so dass der Boilie fest umschlossen ist. Es kann nach Bedarf auch ein weiterer Knoten gemacht werden. Die Enden werden anschließend gekürzt und mit einem Feuerzeug angeschmolzen.

Tipps

Auch die Farbauswahl des Boilies kann von Bedeutung sein. Sollen die Fische auf den Köder aufmerksam werden? Dann wählt man den weißen Boilie. Wenn der Köder möglichst unauffällig bleiben soll (z.B. bei scheuen Karpfen) dann nimmt man die Köder in den Farben braun oder schwarz. Das entscheidet man je nach der Farbe des Gewässergrunds. Möchte man große Karpfen fangen, so empfehlen sich sehr große Boilies. Diese können andere und kleiner Fische nicht aufnehmen. Dabei sollte nur beachtet werden, dass auch ein längeres Haar gewählt werden muss. Der Haken muss dann ein paar Zentimeter hinter dem Boilie platziert werden. Sonst greift der Selbsthakmechanismus nicht mehr.

Auch die verschiedenen Gewässer benötigen eventuell unterschiedliche Boilies. Wenn es einen hohen Anteil Muscheln und Krebse in dem Gewisser gibt, dann sollte auf einen sehr fischhaltigen Boilie oder dem Angel Berger Muschel Boilie zurückgegriffen werden. Die Fische werden in solchen Gewässern schon an solche Nahrung gewöhnt sein, so dass es schwer fallen würde diese an eine andere Geschmacksrichtung umzugewöhnen.

Süße und fruchtige Boilies machen daher mehr Sinn in Gewässern mit einem geringen Anteil tierischer Nahrung (zum Beispiel in jungen Kiesseen). Dafür lässt sich zum Beispiel der Angel Berger Tutti Frutti Boilie sehr gut einsetzen.

Anfüttern mit Boilies

Um mit Boilies zu angeln wird der Fisch (der Karpfen ist ein Gewohnheitstier) vorab an einen bestimmten Platz gewöhnt. Die Fische werden dort regelmäßig gefüttert damit sie sich an das Futter (Baits) und den Futterort gewöhnen können. Umso länger die Fische an das Futter gewöhnt werden, umso bessere Ergebnisse erzielt man später an diesem Platz. Es empfiehlt sich einen Ort ausfindig zu machen an welchem sich die Karpfen ohnehin schon aufhalten. Beliebte Stellen für Karpfen in einem Karpfengewässer sind bevorzugt Sandbänke, Seerosenfelder oder Schilfgürtel. Meistens werden erst bei Entfernungen von 100 Metern oder mehr Boilies eingesetzt, daher fährt man mit dem Boot raus zum Anfüttern oder benutzt eine Futterschleuder.

Ein weiteres Hilfsmittel ist das das Angel Berger Boilierohr. Mit diesem kann man die Boilies bis zu 150 Meter weit in das Gewässer werfen. Wenn die Karpfen nicht so weit draußen sind, dann kann auch die Angel Berger Futterschaufel eingesetzt werden. Mit der Futterschaufel können große Mengen Futter in kurzer Zeit verteilt werden. Im Winter wird weniger angefüttert als im Sommer, da die Fische im Winter nicht mehr so aktiv sind. Im Winter reichen oft schon 200 Gramm am Tag aus. Dafür wird aber über einen längeren Zeitraum (etwa sieben Tage) angefüttert. Im Sommer kann problemlos eine große Menge Futter, auch mehrere Kilos, in das Gewässer geworfen werden.

Boilies mit Partikeln mischen

Da die Fütterung ausschließlich mit Boilies sehr kostspielig werden kann, gibt es die Möglichkeit Boilies mit Partikel zu mischen. Mit dieser Methode spart man Geld und kann mehrere Kilos problemlos verfüttern. Der Angel Berger Ready Particle Mix wird gerne eingesetzt um die Fische länger an einer bestimmten Stelle zu halten, da die einzelnen Partikel sich am Boden absetzen. Somit müssen die Fische länger danach suchen und verbringen mehr Zeit an dieser Stelle.

Eine gewisse Erfahrung gehört schon dazu, weil eingeschätzt werden muss wie das Fressverhalten der Fische ist. Schnell füttert man zu viel und die Fische kommen damit nicht zurecht. Wenn dann zu viel von dem Futter auf dem Meeresgrund liegen bleibt, führt es zu einer Eutrophierung des Gewässers. Das bedeutet, dass das Gewässer aufgrund der vielen Nährstoffe stark übersäuert.

Ausbalancierte Angelköder

Eine beliebte ausbalancierte Boilie Kombination ist die die Schneemann-Präsentation. Sie ist zusammengesetzt aus einem sinkenden Boilie und einen kleineren darüber stehenden schwimmenden Pop Up Boilie. So entsteht ein neuer Angelköder, der ganz langsam im Wasser absinkt. Da Karpfen aus einer gewissen Entfernung ihre Nahrung einsaugen, kann dieser Angelköder leicht eingesogen werden. Besonders im schlammigen Gewässer hat man einen deutlichen Vorteil mit solch einem ausbalancierten Köder. Mit Pop Up Boilies können noch diverse weitere ausbalancierte Angelköder hergestellt werden.

Boilies im Winter

Die meisten Boilies bestehen aus Fischmehl. Dieses setzt sehr viel Öl frei. Das Öl wird mit zunehmender Kälte immer zäher. Dadurch treten weniger Duftstoffe aus und der Boilie kann nicht mehr als Lockstoff eingesetzt werden. Diese Eigenschaft ist jedoch im Winter sehr wichtig, weil dann die Fische sehr wenig in Bewegung sind.

Als gute Alternative können insbesondere im Winter Boilies ohne Fischmehl verwendet werden.

Vorteile und Nachteile der Boilies

Vorteile:

  • selektives Angeln (aufgrund der verschiedenen Geschmacksrichtungen der Aromen als Lockstoffe) möglich.
  • Beifänge können fast komplett ausgeschlossen werden.
  • Köder können lange Zeit am Angelplatz gelassen werden.


Nachteile:

  • An selten befischten Gewässern muss über einen längeren Zeitraum vorgefüttert werden (Gewöhnung an die Boilies).
  • Nicht für Anfänger geeignet, da die richtige Verwendung ein gewisses Wissen voraussetzt.
  • Sehr kostspielig in Kombination mit der Anfütterung.