Equipment zum Forellenangeln – Angelshop mit Angeln und Zubehör für Forellen

Vielfältige Produktpalette zum Forellenangeln und weiteres Zubehör zum Meeresangeln, Fliegenfischen und Eisangeln

Zubehör zum Forellenangeln

Angeln zum Fang von Forellen in vielen Formen und Ausführungen und als Sets im Shop vorrätig

Forellenzubehör

Angelrollen und Angelruten zum Fischen von Forellen sowie Kunstköder, Futtermittel und Räucheröfen

Vorteile: Forellenangel

Viele günstige Preise, umfangreiches Sortiment, Newsletter mit Angeboten und schneller Versand per DHL

206 Produkte zum Fliegenfischen - Kunstköder aktuell im Shop erhältlich

Viele aktuelle Forellenangeln zum Fischen von Forellen in unserem umfangreichen Sortiment für Angelbedarf verfügbar.

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
pro Seite

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Forelle - schwer zu überlisten

Die Forelle ist ein schwer zu überlistender Fisch. Wunderschön in Form, Farbe und Zeichnung, stellt die kampfstarke Forelle eine der größten Herausforderung für den Angler dar.

Ihr Fleisch gilt als besondere Delikatesse. Für viele Angler ist die Forelle einer der leckersten Speisefische überhaupt - ihr helles Fleisch ist zart und würzig im Geschmack und weist nur sehr wenige Gräten auf. Der Edelfisch wird auch von Sportlern geschätzt, da er viel hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß enthält.

Feinschmecker schätzen vor allem ganze geräucherte Forellen und geräucherte Forellenfilets. Sehr populär sind auch die im Sud gekochte „Forelle Blau“ sowie die traditionell zubereitete „Forelle Müllerin Art“. Der edle Magerfisch eignet sich für alle Zubereitungsarten wie Kochen, Dünsten, Braten, Backen, Grillen und Räuchern.

Die Forelle zeichnet sich durch sehr gute Nährwerte aus: 100 Gramm Forelle punkten mit einem Proteingehalt von 20 g bei weniger als 3 g Fett und einem Energiewert von 102 kcal. Forellen liefern nicht nur viele Proteine, sondern auch wichtige Nährstoffe wie Jod, Kalzium, Phosphor, Omega-3-Fettsäuren und Vitamine. Übrigens wurden Forellen früher von Mönchen gezüchtet und schwermütigen Menschen als stimmungsaufhellendes Mittel verabreicht.

Die „Lachsforelle“ ist keine eigene Art, sondern nur eine Handelsbezeichnung. Unter Lachsforelle versteht der Kaufmann große, rote Regenbogenforellen mit erhöhtem Fettgehalt. Die rötliche Färbung des Fleisches verdankt die Forelle ihrer Ernährung mit Bachflohkrebsen und der damit verbundenen Aufnahme von Farbstoffen. Auch das Fleisch gezüchteter Forellen kann durch spezielle Futterzusätze diese Färbung bekommen. Durch ihren höheren Fettgehalt und das appetitlich rote Fleisch eignen sich diese Exemplare wunderbar als Filet.

Forellenporträt

Die Forelle

Forellen gehören zur Familie der Lachsfische. Deswegen wurden sie, als sie im Jahr 1758 von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné beschrieben wurden, auch mit dem lateinischen Namen Salmo trutta bedacht. Alle Salmoniden - also die Lachsartigen - zeichnen sich durch eine kleine Fettflosse zwischen der Rücken- und Schwanzflosse aus.

Die bisher größte gefangene Forelle maß 1,40 Meter in der Länge und wog 50 Kilogramm. In unseren heimischen Gewässern werden dir aber hauptsächlich Forellen bis zu 60 Zentimeter Gesamtlänge begegnen. Ein Gewicht von 15 Kilogramm überschreiten diese Exemplare allein in Ausnahmefällen.

Steckbrief

Maximale Größe und Gewicht bis über 80 Zentimeter und über 10 Kilo

Bevorzugter Lebensraum

Bäche, Flüsse, Kanäle mit hohem Sauerstoffgehalt, aber auch im Stillwasser

Nahrung

Larven, Insekten, Würmer, Schnecken, Krebse, kleine Fische

Laichzeit

Oktober bis Januar

Optimaler Angelzeitraum

ganzjährig, Schonzeiten beachten

Angelmethode

Posenangeln, Grundangeln, Spinnfischen, Fliegenfischen, Sbirulinofischen

Standort im Gewässer

Oberfläche und Mittelwasser bis Grund

Angelköder

alle Arten kleiner Lebendnahrung (Maden, Insekten, Larven, Würmer, kleine Köderfische), Forellenteig, alle Arten von Kunstköder bis 10cm

Geheimköder für Forelle: Angel Berger Trout Bait Magic Rainbow Flash Angel Berger Spinner Silber 3,5g – 4,5g

Angelköder findest Du hier.

Empfohlene Rute Spinnfischen

1,80m – 2,40m Wurfgewicht 2-15g

Empfohlene Rute Sbirolinofischen

3,30m – 4,20m Wurfgewicht 5-30g. Angelruten findest Du hier.

Empfohlene Rolle 2000er -3000er Rolle. Angelrollen findest Du hier.

Empfohlene Schnüre

Mindestens 0,18mm (monofil), mindestens 0,08mm (geflochten). Angelschnur findest Du hier.

Das sollte nicht in deinem Angelkoffer auf Forelle fehlen:

  • Posen, Sbirolinos, Bleie, Bombarda Wirbel,
  • Forellenhaken, Hakenklemme
  • Baitformer, Trout Bait, Wobbler und Gummifische, kleine Spinner, Blinker, evtl. Fliegen

Vorkommen

Forellen werden je nach Lebensraum in Bachforellen, Seeforellen und Meerforellen eingeteilt. Genetisch sind sie dieselbe Fischart. Je nach Verbreitungsgebiet trifft man unterschiedliche Größen und Färbungen an. Vertreter dieser Gattung werden selten älter als 10 - 12 Jahre, das Höchstalter liegt bei ca. 18 Jahren.

Die scheue Bachforelle findet man in ganz Europa. Sie bevorzugt kühle und sauerstoffreiche Fließgewässer mit einem Kies- oder Geröllgrund. Ihre Wachstumsgröße ist stark gewässerabhängig und so erreicht sie je nach Nahrungsangebot eine Länge zwischen 20 und 80 cm und ein Gewicht von 0,5 bis über 5 kg. Sie ist gut an ihrer gelblichen Grundfärbung und dem bräunlichen Rücken zu erkennen. Im Gegensatz zu See- und Meerforellen hat sie rote, hell umrandete Tupfen auf ihrem Körper.

Auch die Seeforelle ist in ganz Europa beheimatet. Man findet sie gleichermaßen auf den Britischen Inseln, in den Alpenseen oder in den Gewässern des Ural. Sie lebt in Süßwasserseen, steigt zum Laichen aber in die Flüsse auf. Jugendliche Bach- und Seeforellen lassen sich kaum unterscheiden. Erst im Laufe ihres Wachstums verliert die Seeforelle die typischen roten Flecken und zeigt ein silbrig glänzendes Schuppenkleid mit schwarzen Punkten. Nachdem die Jungfische aus den Laichgewässern in den See gewandert sind, leben sie zunächst als Schwebforellen an der Oberfläche. Später gehen sie als Grundforellen zum Bodenleben über. Dabei können sie bis zu einem Meter lang und 15 kg schwer werden. Längen bis 140 cm sind möglich, aber schon sehr selten. Den Gewichtsrekord mit 27,5 kg hält eine Seeforelle aus dem Königssee, die dort im Jahr 1976 gefangen wurde.

Das Verhalten und das Aussehen der Meerforelle ähneln dem des mit ihr verwandten Lachses. Sie verbringt den Großteil ihres Lebens im Salzwasser, vor allem in der Nähe der Küste unweit der Mündung ihres Geburtsflusses. In Europa findet man sie an nahezu allen Küsten von der Biskaya über das Mittelmeer bis in der Ostsee. Zum Laichen steigt sie ebenfalls in die Flüsse auf, wobei sie zum Ort ihres Ursprungs zurückkehrt. Je nach Verbreitungsgebiet schwanken Durchschnitts- und Maximalgrößen der Meerforellen erheblich. Aus dem Ostseegebiet (wo findige Händler sie kurzerhand mit „Ostseelachs“ betitelt haben) kennt man auch 15 kg schwere Stücke. Erwachsene Meerforellen können unter günstigen Lebensbedingungen bis zu 1,3 m lang und 20 kg schwer werden. Die Mehrzahl ist jedoch deutlich kleiner.

Die Regenbogenforelle wird in der wissenschaftlichen Gattung „Pazifiklachse“ geführt, während die Bach-, See- und Meerforellen zur Gattung „Salmo“ zählen. Die mit der europäischen Forelle verwandte Art kann bis 1,20 Meter lang werden und ist durch ein prächtig schillerndes Längsband an den Körperseiten gekennzeichnet. Urheimat der Regenbogenforelle ist der nordamerikanische Kontinent. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Exemplare zu Fischereizwecken aus Kalifornien eingeführt. Die Regenbogenforelle spielt heute bei der Forellenzucht in künstlichen Teichwirtschaften eine Hauptrolle, da sie sehr rasch wächst und darüber hinaus recht unempfindlich gegenüber Änderungen der Wasserqualität ist. Weil sie aber eine Konkurrenz für die einheimische Forelle darstellt, wird der Besatz in Bächen und Flüssen nicht mehr durchgeführt.

Körperbau

Forellen haben einen lang gestreckten, seitlich etwas zusammengedrückten Körper. Der Kopf ist relativ groß. Zahlreiche sehr kleine Schuppen werden von einer starken Schleimhaut überdeckt, welche den Fisch vor Bakterien und Pilzen schützt.  Der Rumpf besteht überwiegend aus Muskelfleisch und ist sehr arm an Bindegewebe. Er bildet den essbaren Teil der Forelle, der zwischen 60 und 75 % des Körpergewichtes ausmacht.

Bei der Nahrungssuche spielen die Augen der Forelle die Hauptrolle. Der Geruchssinn wird vor allem dazu verwendet, um in der Laichzeit die Ursprungsgewässer wiederzufinden. Auch die Bedeutung des Gehörorgans ist eingeschränkt - es dient vor allem der Bestimmung der Lage im Raum. Mithilfe ihres vom Kopf bis zum Schwanz verlaufenden Seitenlinienorgans stellt die Forelle Druckschwankungen fest. Die Forelle besitzt paarige Brust- und Bauchflossen, jeweils eine Rücken-, Schwanz-, und Afterflosse sowie die charakteristische kleine Fettflosse.

Wie alle wechselwarmen Tiere kann die Forelle generell bis zu ihrem Tod noch wachsen. Allerdings verlangsamt sich die Wachstumsrate mit zunehmendem Alter.

Lebenweise

Forellen sind Räuber. Junge Forellen fressen zunächst vorwiegend Insekten und Insektenlarven. Später stehen auch andere Fische auf ihrem Speisezettel, wie zum Beispiel Elritzen oder selbst kleinere Artgenossen. Sie mag aber auch Würmer, Maden, Krebse, Schnecken und Frösche. Fluginsekten werden oberhalb der Wasseroberfläche erkannt und gejagt, worauf das Fliegenfischen beruht.

Mit etwa zwei bis vier Jahren wird die Forelle geschlechtsreif. Unabhängig von ihrem Lebensraum laichen alle Forellen im Süßwasser, je nach Verbreitungsgebiet geschieht das zwischen Oktober und März. Dazu schlagen sie mit der Schwanzflosse Laichgruben in den gut durchströmten Kies der Flüsse. Weibchen produzieren 1.000 - 3.000 Eier pro Kilogramm Körpergewicht. Die Männchen besamen die zwischen drei und sechs Millimeter  großen Eier noch beim Ablegen und bedecken sie anschließend durch heftige Schwanzflossenschläge mit Sand. Nach dem Ablaichen kehren Meerforellen ins Meer und die Seeforellen in ihren See zurück.

Im Frühjahr schlüpft die Brut und ernährt sich zunächst von ihrem Dottersäckchen. Die Entwicklungsdauer variiert dabei je nach Wassertemperatur. Nach vier bis sechs Wochen fängt sie dann an, Insektenlarven zu jagen, wobei die Jungfische Territorien besetzen, die sie gegenüber ihren Artgenossen hartnäckig verteidigen. Viele jugendliche Forellen ziehen nach ein bis zwei Jahren von den Geburtsstätten in größere Gewässer, während andere im Bach bleiben. Wie viele Tiere standorttreu bleiben, ist von Population zu Population sehr unterschiedlich. Es hängt auch davon ab, wie lohnenswert der Verbleib im Verhältnis zur Wanderung ist.

Forellen an die Angel bekommen

Schonzeit

Forellen können ganzjährig mit Ausnahme der Schonzeiten geangelt werden. Üblicherweise liegt die Schonzeit für Forellen zwischen Oktober und Ende Februar, in manchen Bundesländern zieht sie sich auch bis Ende April. Die Zeiten unterscheiden sich also von Bundesland zu Bundesland, sodass du dich vorher genau informieren solltest, bevor du in neuen Gewässern auf Pirsch gehst.

Tipps

Bachforellen gelten als sehr scheue Fische. Sie verstecken sich am liebsten hinter Steinaufschüttungen, Totholz, an unterspülten Ufern oder im Schatten von Bäumen, die ins Wasser ragen. Hier stehen sie mit dem Kopf gegen die Strömungsrichtung und warten auf Beute. Deshalb solltest du immer den Köder stromaufwärts auswerfen und stromabwärts einholen. Die fängigsten Jahreszeiten sind Sommer und Herbst.

Regenbogenforellen sind klassische Besatzfische in Forellenteichen und Vereinsgewässern, in denen sie speziell zum Abangeln, Verkauf und Verzehr herangezüchtet werden. Du findest sie dort im strömenden Bereich um den Wassereinlauf herum und kannst sie gut mit Sbirolinos und Trout Bait überlisten. Je nach Aktivität der Fische können Regenbogenforellen sehr flexibel gefischt werden, das heißt, auch passive Methoden wie die Made mit Pose führen zum Erfolg.

Seeforellen mögen kältere Gewässer und ziehen sich im Sommer deshalb in die tieferen sauerstoffreicheren Gebiete zurück. Hier verspricht vor allem das Schleppfischen Erfolg. Im Herbst steigen sie in flachere Bereiche auf und können gut vom Ufer aus geangelt werden. Die besten Fangaussichten herrschen im zeitigen Frühjahr. Besonders effektiv befischst du sie dann mit der Spinnangel, da die Räuber schnell geführte Köder lieben und ausdauernde Schwimmer sind.

Meerforellen lassen sich nicht so einfach ans Band bekommen, aber das macht sie ja auch so interessant. Die fängigsten Zeiten für Meerforellen sind im Frühjahr und Herbst. Hier wirst du zur Morgen- und Abenddämmerung am erfolgreichsten sein. Im Sommer eher abends und nachts. Du findest die Fische in der Nähe von Steinstränden, Seetang- und Seegraswiesen. Im Winter solltest du zur Mittagszeit losziehen und Strände mit Süßwassereinlauf wählen.

Angelmethode

Aktive Angelmethoden wie Spinnfischen, Fliegenfischen oder Sbirolinofischen eignen sich perfekt, um die räuberischen Forellen zu überlisten. Aber versteife dich nicht auf eine Fangmethode. Oftmals triffst du auf launische Fische und musst erst einmal ausprobieren, worauf sie ansprechen. So gibt es Tage, an denen die Forellen den schön dargebotenen Kunstköder verschmähen, aber passive Angelmethoden wie Posenangeln oder Grundangeln sehr gut funktionieren. Beim Posenangeln wählst du fängige Naturköder wie Maden oder Würmer und lässt sie an einer einfachen Posenmontage schweben. Wenn die Fische tief stehen, bietest du die Naturköder an einer Grundmontage auf dem Gewässergrund liegend an. Wählst du hingegen Forellenteig, sollte er knapp über dem Grund schweben.

Köder - das A und O beim Forellenangeln

Die passende Ausrüstung