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Auswahl: Drop Shot Angeln

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Drop Shot & mehr

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Einleitung in die Drop-Shot-Methode

Die Drop Shot Methode ist eine relativ neue und moderne Methode und stammt aus Amerika. Sie wird für das Angeln auf Raubfische, wie zum Beispiel Zander und Barsch, genutzt. Das Dropshotten erfreut sich hier immer mehr Beliebtheit. Beim Drop Shot angeln werden spezielle Drop-Shot Köder (Natur- oder Kunstköder) mit einem Haken direkt auf dem Vorfach platziert. Das Prinzip ähnelt sehr dem Gummifischangeln. Zuerst wird der Köder mit der Montage ausgeworfen und zum Grund herabgelassen. Nachdem der Köder den Grund erreicht hat, wird mit leichten Ziehen an der Schnur eine kleine Bewegung des Köders hergestellt. Das Besondere an der Drop Shot Methode ist die lange Verweildauer. Man kann mit dem Köder sehr lange an einer Stelle bleiben und diesen hin und her bewegen. Dadurch können gewünschte Gewässerstellen sehr ausgiebig ausgefischt werden. Diese Methode wird vermehrt für das Angeln vom Boot aus genutzt, kann aber genauso gut auch vom Ufer aus praktiziert werden.

Vorteile des Drop Shot Angelns

  • Bestimmte Gebiete können gezielt und ausführlich befischt werden, da man lange mit dem Köder verweilen kann. Das liegt daran, dass die Montage mit Blei gehalten wird und dadurch der Köder nicht ständig in Bewegung sein muss. Der Köder spielt leicht darüber.
  • Im Winter hat man einen zusätzlichen Vorteil, wenn die Fische sich eher tief am Grund aufhalten und dann vermehrt auf Köder mit wenig Bewegung reagieren.
  • Bei dieser Methode hat man eine flexible Köderführung von aktiv, passiv, ruhig und schnell.
  • Die Ködertiefe kann selber bestimmt und jederzeit angepasst werden.
  • Es gibt eine geringere Hängergefahr im Vergleich zu anderen Methoden.
  • Weniger Fehlbisse aufgrund der in der lufthängenden Drop Shot Köder.

Drop Shot Montage

Ein klassisches Drop-Shot Rig besteht aus einem Drop Shot Vorfach, einem Drop Shot Haken, Fluorocarbon Schnur, Blei (z. B. Angel Berger Drop Shot Stabblei) und einem Köder. Als Köder eignen sich beispielsweise der V Tail Gummiköder oder schlanke Gummifische mit Schaufelschwanz. Die Köder nennen sich allgemein No-Action oder „Low“Action-Shad, Köderfisch oder Fischfetzen.

Die richtige Rute und Rolle für das Drop Shot Angeln

Zum Dropshotten benutzt man eher etwas weichere und feinere Ruten. Qualitativ hochwertige und auch günstige passende Ruten bekommt man bei Angel Berger im Shop. Die Spitzen der Ruten sind eher weich, sodass die Vibration der Rute auf den Köder eine leichte Bewegung überträgt. Eine gute Länge als „Allrounder“ bewegt sich zwischen und 2,10 und 2,70 Meter für eine gute Rute. Mit diesen Längen kann man vom Boot und vom Ufer aus angeln. Wenn eine Rute zu lang ist, läuft man Gefahr, dass die Spitze nachschwingt. Dann wird die Führung des Köders und auch die Bisserkennung sehr kompliziert. Als Rolle eignet sich beispielsweise die DAM Quick FZ 200 FD. Die Stärke des Equipments muss natürlich immer den geplanten Zielfischen angepasst werden.

In wenigen Schritten zum Drop Shot Rig

Zuerst wird für das Vorfach ein etwa 1,50 Meter langes Stück Angel Berger Fluorocarbon Angelschnur abgetrennt. Da die Schnur abriebfest sein sollte, ist es vorteilhaft, wenn die Schnur aus Fluorocarbon besteht. Fluorocarbon hat zusätzlich den Vorteil, dass es für Fische nicht sichtbar ist. Somit können auch scheue Fische gefischt werden.

Mit dem Angel Berger Drop Shot Blei kann nun das untere Ende der Vorfachschnur festgeklemmt werden. Das Blei kann auch bewusst verschoben werden und an eine andere Position gesetzt werden. Somit kann die Ködertiefe reguliert werden. Das Bleigewicht richtet sich nach vielen Faktoren wie Gewässerart, Strömung und die gewünschte Angeltiefe. Beispielsweise in Gewässern mit einer niedrigen Strömung reichen in der Regel 5-20 Gramm aus. Bei einer stärkeren Strömung (in Flüssen) werden 20 bis 40 Gramm benötigt. Und im Meer können bis zu 100 Gramm in Einsatz kommen.

Der Palomar-Knoten

Der Palomar-Knoten ist erst durch das Drop Shot angeln richtig bekannt geworden. Diesen Knoten benutzen die meisten Angler bei der Drop Shot Methode. Mit einem Palomarknoten wird der Haken in das Angel Berger Drop Shot Vorfach etwa 20 bis 50 Zentimeter über dem Blei eingefädelt. Durch den Knoten steht der Haken nun waagerecht vom Vorfach ab. Er wird mittig auf der Vorfachschnur montiert. Um einen Palomar-Knoten zu erstellen wird zuerst die Schnur doppelt genommen. Dadurch entsteht eine Schlaufe. Diese wird nun von Oben durch das Hakenöhr geführt. Es sollte etwas Leine überstehen, um später noch die Position des Hakens verändern zu können. Ansonsten ist es festgelegt und kann nicht mehr nachträglich angepasst werden. Nun wird ein einfacher Überhandknoten in die doppelt gelegte Schnur gebunden. Diese Schlaufe wird nun über den Haken geführt und sollte daher nicht so klein ausfallen. Der Knoten wird leicht befeuchtet und danach zugezogen. Der Knoten ist damit fertig. Für das Drop-Shot-Fischen sollte jedoch die Schnur noch mal erneut von oben durch das Hakenöhr gezogen werden. Der Palomar-Knoten kann auch sehr vielfältig für andere Dinge eingesetzt werden, wie zum Beispiel zum Anbinden von Wirbeln, Schlaufen und Ösen. Als Alternative zu dem Palomar-Knoten können auch Klemmhülsen benutzt werden.

Drop-Shot-Montage mit Seitenarm

Zusätzlich zu der normalen Drop-Shot-Montage, bei der der Haken direkt in die Schnur gebunden wird, gibt es noch die Methode den Haken an einem Seitenarm zu befestigen. Diese Variante bringt den Vorteil, dass der Fisch den Köder besser einsaugen kann. Der Köder hat an dieser Stelle auch mehr Spielraum und bewegt sich daher etwas besser. Der Seitenarm kann bis 50 Zentimeter lang sein. Es reichen meistens jedoch wenige Zentimeter aus. Die Länge richtet sich nach dem Bissverhalten der Zielfische. Umso spitzer die Zielfische beißen, umso länger sollte der Seitenarm sein. Als Vorfach nutzt man ein etwa 80 Zentimeter langes Stück Angel Berger Fluorocarbon. Der Seitenarm selber sollte eine Länge zwischen 5 und 15 Zentimeter haben. Mit der Vorfachschnur wird nun eine Schlaufe erstellt. Die Schnur sollte dabei an einer Seite doppelt genommen werden. Die Stränge der Schnur werden nun fünfmal umeinander gelegt bis sie an den Seiten verzwirbeln. Gegenüber dem Schnurstrang entsteht so eine kleine Schlaufe. Der Schnurstrang wird jetzt durch die Schlaufe geführt. Danach muss die Schlaufe leicht angefeuchtet werden und der Knoten kann dann zusammengezogen werden. Mit einer Schere wird die Schlaufe nah am Knoten aufgeschnitten. Der Haken wird jetzt mit der Spitze voran an der aufgeschnittenen Schlaufe angebracht. Nun ist der Drop Shot Rig mit Seitenarm fertig.

Die Vorteile dieser alternativen Methode sind:
  • die Köder sind sehr leicht von den Zielfischen einzusaugen,
  • die Fehlbissquote sinkt rapide,
  • bei Gewässern mit Strömung pendelt der Köder leicht in dieser und hängt nicht steif an der Schnur fest,
  • auch in stillen Gewässern eine Bereicherung,
  • der Seitenarm fängt Rutenbewegungen ab, so dass der Köder nur sanfte Bewegungen und Sprünge macht.

Drop Shot Rig beködern

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten um den Köder am Ring zu befestigen. Bei der ersten Möglichkeit wird ein normaler Karpfenhaken verwendet. Mit diesem wird der Gummifisch von unten nach oben durchgestochen. Bei der zweiten Möglichkeit wird der Köder quer im Kopfbereich angeködert. Dadurch bekommt der Köder ein anderes Laufverhalten. In vollen Gewässern kann dies ein willkommener Vorteil sein. Die dritte Variante ist ein Köder auf dem Drop Shot Haken. Diese Variante hat den Vorteil, dass der Haken mittig aus dem Köder heraussticht. Gerade bei Fischen mit wenig Beißlaune ist diese Variante oft sehr hilfreich.

Bestimmte Zielfische und Orte

Drop Shot angeln auf Zander

Beim Drop Shot angeln wird im Gegensatz zu vielen anderen Methoden die Montage mit Blei ruhig an einer Stelle im Wasser gehalten. Der Köder bewegt sich minimal auf kleinstem Raum und lockt dort die Zielfische an. Somit können auch träge Fische gefangen werden und bestimmte Orte gezielt ausgiebig befischt werden. Durch die genaue Präsentation des Köders bekommt man mehr Attacken. Man fängt effektiv mehr Fische mit dieser Methode.

Der Zander reißt sein Maul kurz vor Erreichen der Beute schlagartig auf. In der Mundhöhle entsteht dadurch ein Unterdruck. Die Beute wird von dem Druck eingesogen. Aufgrund dieser Tatsache ist das Drop Shot Angeln auf Zander eine sehr sinnvolle Methode. Dadurch, dass der Köder getrennt vom Blei im Wasser schwebt, kann der Zander den Köder problemlos und ohne Widerstand komplett einsaugen. Das Dropshotten bedarf bei vielen Anglern etwas mehr Übung, da nicht direkt nach dem Biss angeschlagen werden darf. Die Attacke muss abgewartet werden, bis der Zander sein Maul wieder verschlossen hat. Durch Ankurbeln kann die Schnur Spannung aufnehmen und der Zielfisch hakt sich somit selber. Falls es Fehlbisse gibt, dann war meistens die Köderführung zu straff. Das Gummi kann dann nicht richtig von dem Zielfisch eingesaugt werden und dadurch greift der Haken nicht richtig. Ein weiteres Problem für Fehlbisse kann die falsche Angelrichtung sein. Im Fluss sollte man immer den Köder gegen die Strömung halten, da sonst die Strömung den Köder in das Vorfach drückt und der Zielfisch als Erstes auf die Schnur beißen wird. Es können theoretisch auch alternative Köder zum Angeln auf Zander benutzt werden. Das wären beispielsweise Lauben, Rotaugen, Binnenstinte und Würmer (Tauwürmer sind sehr robust und daher noch besser geeignet). Jedoch ist die Gefahr mit diesen Alternativen zum normalen Drop Shot Köder sehr hoch, dass auch häufig Bisse von anderen Fischen (insbesondere Weißfischen) kommen.

Ein absoluter Vorteil für das Fischen mit der Drop Shot Methode auf Zander ist das flexible Einstellen des Abstandes von Köder zum Gewässergrund. Mit wenig Aufwand kann man das Gewicht weiter nach oben oder unten platzieren. Beispielsweise angelt man sehr nah am Grund und dort beißt nichts oder sehr wenig an dann kann man den Köder dadurch einfach weiter oben platzieren. Es müssen nicht nur kleine Gewichte beim Zanderangeln zum Einsatz kommen. In strömenden Gewässern hat man mit schweren Gewichten einen klaren Vorteil. Ein leichtes Gewicht würde dort viel zu schnell wegtreiben.

Drop Shot angeln auf Hecht

Hechte interessieren sich im Gegensatz zu Zander oder Barsche nicht so sehr für eine langsame Bewegung der Köder. Dennoch kann man auch bei Hechten erfolgreich mit der Drop Shot Methoden sein. Man sollte jedoch auf die Fluorocarbon Schnur verzichten und anstelle dessen auf eine Stahlschnur zurückgreifen. Der Hecht hat starke Zähne und kann die Fluorocarbon Schnur beim Zuschnappen schnell durchtrennen. Bei der Drop Shot Hechtmontage wird eine Stahlschnur als oberes Vorfachteil genutzt. An das Ende wird ein Wild Devil Baits VMC Offset Drop Shot Haken befestigt. Ein Teil monofile Schnur kommt noch an das Ende des Stahlvorfachs. Zum Schluss wird noch ein Bleigewicht befestigt. So erhält man eine sehr feste und sichere Montage, die auch gegen Hechte ankommt.

Beim Hechtangeln mit der Drop Shot Methode können die Köder ruhig etwas größer als sonst sein. Zwischen 10 und 20 Zentimeter kann man bei der Fischart wählen. Die Köder, wie zum Beispiel die Wild Devil Baits Snake, gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ob der Drop Shot Köder ein Fisch- oder Froschimmitat ist, kann vom Gewässer abhängig gemacht werden. Bei einem Gewässer mit einem hohen Froschanteil würde sich auch ein Köder mit Froschimmitat anbieten.

Drop Shot angeln vom Boot aus

Vom Boot aus kann man mit der Drop Shot Technik genauso gut angeln wie vom Ufer. Es wird mit geflochtener schwimmender Angelschnur gefischt. Diese verläuft nah an der Oberfläche. Sie senkt sich später zum Köder. Die Montage steht dadurch auch auf größere Distanzen senkrecht im Wasser. Die Angelrute liegt im besten Fall waagerecht über den Bootsrand und befindet sich in einem Rutenhalter. So werden die Bewegungen des Bootes direkt an die Angelrute übertragen. Falls es kein Wind am Angeltag gibt und daher auch kein leichter Wellengang vorhanden ist, muss etwas nachgeholfen werden, um eine minimale Bewegung an den Drop Shot Köder zu übertragen. Diese können mit Bewegungen des Oberkörpers herbei geleitet werden.

Das Recoil Rig

Das Recoil Rig ist eine erweiterte Form der Drop Shot Montage. Der Unterschied zur herkömmlichen Drop Shot Methode ist, dass die Schnur unterhalb des Hakens durch ein Gummizug ersetzt wird. Dadurch kann der Köder langsamer gesteuert und platziert werden. Für den Gummizug können herkömmliche stabile Gummibänder benutzt werden. Die Anwendung bleibt genauso wie bei der Drop Shot Methode. Man benötigt nur etwas mehr Feingefühl um das langsamere Tempo anzupassen. Diese Methode ist noch nicht überall bekannt, aber wird immer beliebter.